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Strickkleider Damen


Schick in Strick – warum eigentlich nicht? Warum sollten schicke Kleider immer aus Leinen, Baumwolle, Jersey oder gar Seide und Satin sein? Können nicht aus Kleidungsstücke aus Wolle umgarnen und bestricken?
Eng verbunden ist der Siegeszug des Strickkleids mit einem Namen, der vor allem mit modischer Emanzipation, weiblicher Freiheit und stilvoller Eleganz verbunden ist: Coco Chanel. Coco Chanel, die mit daran beteiligt war, die Dame aus den Engen des Korsetts und den einschnürenden Vorschriften der Gesellschaft zu befreien, entwarf in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts Strickkkleider mit elastischen Garnen. Die Formen des weiblichen Körpers sollten dadurch betont werden, ihrem Stil entsprechend verzichtete Coco allerdings auf extreme Farbkontraste, um das Strickkleid durch seine einfache und feminine Eleganz betören zu lassen. Diese Variante des Strickkleides wird bevorzugt in der Business-Welt getragen, wird einfach, zeugt aber dennoch von Rafinesse und Eleganz und ist gegenüber anderen Business-Kleidern deutlich bequemer und anschmiegsamer.
Strickkleider sind jedoch nicht nur ein modischer Akzentsetzer für den Geschäftstag, auch für den Alltag haben sie längst den Einzug in die Kleiderschränke dieser Welt geschafft. Sie sind in allen möglichen Variationen erhältlich, es gibt knielange oder auch kürzere Modelle, gemusterte, unifarbene, mit tiefem Ausschnitt, mit normal weitem Ausschnitt, mit Rollkragen, mit kurzen Ärmeln oder mit langen Ärmeln. Dabei bietet ein Strickkleid für das Design den Vorzug, dass ein Muster nicht bedingt, wie bei anderen Stoffen, auf Farbspiele zurückgreifen muss, sondern bereits durch Stricktechnik und Strickmuster erreicht werden kann. In allen Fällen gilt jedoch für Strickkleider, dass sie möglichst körperbetont und figurnah anliegen sollten, um so die Konturen des weiblichen Körpers nachzuziehen. Die momentanen Modetrends kombinieren das Strickkleid, vor allem in den kälteren Monaten, gerne mit hautengen und anliegenden Leggins und Stiefeln, was für einen wärmenden Effekt sorgt und auch noch sehr schick aussieht und der aktuellen Moderichtung entspricht.
Strick muss nicht bieder und althergebracht wirken, das beweist die Variante des Strick-Minikleides. Ärmellose grobmaschige wollige Verführungen, teils mit Seitenschlitzen, teils mit tiefem Ausschnitt, teils mit Transparenzeffekt, sorgen für einen absoluten Hingucker und beweisen, dass Stricken schicker denn je ist. Diese Variante des Strick-Minikleids ist allerdings eher etwas für Nachtschwärmer, für den Alltag im Büro ist es weniger geeignet.
Schick in Strick, das muss nicht immer bedeuten, dass man auf industrielle und maschinelle Produktionen zurückgreift. Das ganz besondere Strickkleid, designt nach den ureigensten Wünschen und Vorstellungen, kann auch selbst gefertigt werden. Wer seine Geschicklichkeit an den Stricknadeln eher bezweifelt und über einen halben Schal im Handarbeitsunterricht der Grundschule nicht hinausgekommen ist, kann sich dazu auch an Mutter oder Großmutter wenden, die sich mit Sicherheit freuen werden, ihr Geschick zu erproben und zu beweisen, dass sie nicht nur warme Socken stricken können.
Wichtig ist bei Strickkleidern vor allem, auf die Qualität der Wolle zu achten. Diese sollte wirklich von höchster Qualität sein, denn sonst schlägt das Modeerlebnis schick in Strick schnell in eine Modequal um, da minderwertige Wollqualität für unangenehmes Jucken und Beißen auf der Haut sorgen kann.

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